Bewinged with passion
Lying below the alighted sky, stars shimmering above to guide the way along. Soft swings the gras aligned with the echoing sound of the dripping waters and the sweet odour of the forest. Touches slightly the toes and temples pressed to the ground. Eyelids shutter, pupils flicker and deepen into seas full of darkness as hands rub gently, gently down to the bone and nerves that push friction through the veins. Blue light covers the half-asleep bodies as delicate fingers open slowly cover for cover, while eyes and mind inhale the new impressions. Like serene ghosts and schemes coming from the waters, moves the nymphlike silhouette of her, glides softly nearer to his bare neck. Her lips illuminate a foreign door, locked and secured before uninvited guests, as he feels her tongue unlocking the blockage. As gentle as raindrops, he smells her perfume, her bodily essence flowing into his nose, thereby leaving an imprint forever. Her gaze is emptied but even more endlessly widened as she leaves her mouth for a second resting upon his cheek. He turns deeper, moaning the fate of affection that is spreading inside his body, as his lips explore her bare and innocent silhouette that is exposed to him in all details. He feels her breathing, her whole living existence, increased and more powerful than before as he follows her on a journey to new havens and destinations.
Trembling forward to move counterparts and see similarities, they both float on the nature of affection, inherent in every human being, bewinged with the force of passion. Forever embedded into the soul remains this moment, if not disturbed again by unexpected obstacles. Pain and sorrows leave for a time, become transported away and transformed into a situation with utmost beauty and most peaceful silence, with most strength and compassion and understanding, a situation expressing deepest emotion and unity of a living existance.
Donnerstag, 17. August 2017
Dienstag, 8. August 2017
Zufriedenheit
Erfüllung finden
Manchmal fliegt die Zeit davon, gehen Beziehungen auseinander, doch nur so verändert sich die Einsicht auf das Leben. Kleine Schritte können ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, können Wärme durch den Körper senden. Es fehlt nur ein winziger Augenblick, warum stellt sich nur die Welt auf den Kopf? Warum scheint das Wasser aufwärts zu fließen und den Verstand zu fluten mit Bildern und Erinnerungen, die den Schmerz nur wieder entfachen? Pein lodert durch die Adern, erinnert gleichzeitig daran, dass noch Lebenskraft in der Seele schlummert.
Fragen bestürmen die ermattete Gestalt, hinterlassen tiefe Furchen in Gesicht und Körper, zehren die Substanz auf. Doch da ist eine Stimme, eine Hand, die zärtlich an den dunkelsten Ecken entlang streicht und dabei ein anderes Gefühl entstehen lässt. So fragil wie Glas ist das Glück, doch behaucht von der Kraft eines neuen Ziels, eines neuen Hafens, kann neue Kraft geschöpft werden.
Wohin wird die nächste Suche treiben? Welche Gestalten werden die brennende Furcht vor Veränderung auslöschen und mit gleißender Leidenschaft für den Fluss der Zeit erfüllen?
Zufriedenheit kann mit jeder neuen Erfahrung neue Triebe erblühen lassen. Traurigkeit spült vergebene Chancen reinigend aus dem Körper, bis eine Flut aus Tränen die Einsamkeit fordert. Ist da jemand, der die dichte Wand durchbrechen kann? Die Wand aus alten Wunden und Unzufriedenheit mit den aktuellen Veränderungen? Vielleicht.
Hoffnung wächst aus dem Glauben an die Unterstützung, die jemand oer etwas vielleicht bereit ist zu geben. Schwach und zart wie Glas kann sie manchmal aussichtslos erscheinen, doch nur durch Rückschläge kann Erfüllung gefunden werden. Nur Rückschläge zeigen, dass das Leben noch vor einem liegt, jeder Schmerz, jede Scherbe, die sich in alte Wunden bohrt, wird vielleicht zu einem Ansatzpunkt, zu einem Neustart für die Reise.
Eine Reise, die alles von einem abverlangt, aber auch so viel zu geben vermag, eine Reise namens Leben.
Manchmal fliegt die Zeit davon, gehen Beziehungen auseinander, doch nur so verändert sich die Einsicht auf das Leben. Kleine Schritte können ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, können Wärme durch den Körper senden. Es fehlt nur ein winziger Augenblick, warum stellt sich nur die Welt auf den Kopf? Warum scheint das Wasser aufwärts zu fließen und den Verstand zu fluten mit Bildern und Erinnerungen, die den Schmerz nur wieder entfachen? Pein lodert durch die Adern, erinnert gleichzeitig daran, dass noch Lebenskraft in der Seele schlummert.
Fragen bestürmen die ermattete Gestalt, hinterlassen tiefe Furchen in Gesicht und Körper, zehren die Substanz auf. Doch da ist eine Stimme, eine Hand, die zärtlich an den dunkelsten Ecken entlang streicht und dabei ein anderes Gefühl entstehen lässt. So fragil wie Glas ist das Glück, doch behaucht von der Kraft eines neuen Ziels, eines neuen Hafens, kann neue Kraft geschöpft werden.
Wohin wird die nächste Suche treiben? Welche Gestalten werden die brennende Furcht vor Veränderung auslöschen und mit gleißender Leidenschaft für den Fluss der Zeit erfüllen?
Zufriedenheit kann mit jeder neuen Erfahrung neue Triebe erblühen lassen. Traurigkeit spült vergebene Chancen reinigend aus dem Körper, bis eine Flut aus Tränen die Einsamkeit fordert. Ist da jemand, der die dichte Wand durchbrechen kann? Die Wand aus alten Wunden und Unzufriedenheit mit den aktuellen Veränderungen? Vielleicht.
Hoffnung wächst aus dem Glauben an die Unterstützung, die jemand oer etwas vielleicht bereit ist zu geben. Schwach und zart wie Glas kann sie manchmal aussichtslos erscheinen, doch nur durch Rückschläge kann Erfüllung gefunden werden. Nur Rückschläge zeigen, dass das Leben noch vor einem liegt, jeder Schmerz, jede Scherbe, die sich in alte Wunden bohrt, wird vielleicht zu einem Ansatzpunkt, zu einem Neustart für die Reise.
Eine Reise, die alles von einem abverlangt, aber auch so viel zu geben vermag, eine Reise namens Leben.
Mittwoch, 2. August 2017
Ausblick
Bis in die Ferne
Im strahlenden Licht des Tages fällt die Besinnung schwer, jeder Reiz durchdringt Gedanken und Körper im selben Maße, prägt sich tief ein. Hinterlässt eine Schneise festgefahrener Bilder, jedes passend eingefügt in den Mechanismus, dem der verborgene Sinn folgt. Alles wird sogleich einer Kategorie zugeordnet und mit einem passenden Nachweis versehen.
Erst im blauen Zwielicht des Abends weitet sich der Verstand, öffnet die versperrten Blockaden in Körper und Gedanken, schafft etwas, was sich Geist nennt. Ununterbrochen prasseln Bilder auf den Kopf ein, ungeordnet und ungefiltert. Verleihen dem Geist Kraft und Seele, damit dieser auf seinen Schwingen die fremden Lande durchstreifen kann, die auch als Traum bekannt sind.
Die Flügel heben den Geist empor, bis dieser schließlich einen endlos weiten Ausblick erhält, der bis in die Ferne zu reichen scheint. Ein Ausblick, der von tiefer Ruhe und Gewissheit kündet, noch allerdings unerreichbar ist. Verhindert durch die plagenden Barrieren, die sich der Verstand anlegt, um Kategorien bilden zu können und dadurch etwas zu haben, auf das er sich richten kann.
Erst wenn die gewichtigen Verkettungen des Verstandes sich lösen, kann der Geist, befreit von den Bürden seiner Existenz, dorthin getragen werden. Bis dahin jedoch wird er verbleiben in demselben Ablauf, derselben Maschinerie, die das System ihm vorgibt, zu gefesselt von den leeren Versprechungen in den Bildern.
Im strahlenden Licht des Tages fällt die Besinnung schwer, jeder Reiz durchdringt Gedanken und Körper im selben Maße, prägt sich tief ein. Hinterlässt eine Schneise festgefahrener Bilder, jedes passend eingefügt in den Mechanismus, dem der verborgene Sinn folgt. Alles wird sogleich einer Kategorie zugeordnet und mit einem passenden Nachweis versehen.
Erst im blauen Zwielicht des Abends weitet sich der Verstand, öffnet die versperrten Blockaden in Körper und Gedanken, schafft etwas, was sich Geist nennt. Ununterbrochen prasseln Bilder auf den Kopf ein, ungeordnet und ungefiltert. Verleihen dem Geist Kraft und Seele, damit dieser auf seinen Schwingen die fremden Lande durchstreifen kann, die auch als Traum bekannt sind.
Die Flügel heben den Geist empor, bis dieser schließlich einen endlos weiten Ausblick erhält, der bis in die Ferne zu reichen scheint. Ein Ausblick, der von tiefer Ruhe und Gewissheit kündet, noch allerdings unerreichbar ist. Verhindert durch die plagenden Barrieren, die sich der Verstand anlegt, um Kategorien bilden zu können und dadurch etwas zu haben, auf das er sich richten kann.
Erst wenn die gewichtigen Verkettungen des Verstandes sich lösen, kann der Geist, befreit von den Bürden seiner Existenz, dorthin getragen werden. Bis dahin jedoch wird er verbleiben in demselben Ablauf, derselben Maschinerie, die das System ihm vorgibt, zu gefesselt von den leeren Versprechungen in den Bildern.
Mittwoch, 26. Juli 2017
From shore to shore
Drifting along
Decisions change instantly and in the blink of an eye, memories fade and become unfamiliar experiences. Emotions float, drift along with the body from shore to shore in search for a haven. A place to settle and feel comforted. But every now and then, like tears dripping unnoticed, fear licks around the old wounds, breaks open forgotten boxes. Inside those, traces of memories never able to escape remain silently, only to be exposed and set alight from time to time by the fear, the deep anxiety lying in the soul. The fear of being lonely and foreign, the fear of being not accepted, not known, not understood.
Facing the anxiety forces the body to drift along the ocean of hopefully buried, dark experiences again, forces the body to become aware of the deep scars upon the soul. From shore to shore, a piece more is picked up and evaluated to be situated and placed among the compass of understanding. It is only when the compass lacks structure or stability, when the body becomes affected by the soul's turmoil, that fear can usurp the whole essence of one's person. Leading to a cutting of the bonds between the tender embrace of water and strong grounding of nature. Leading to a slow process of losing one's orientation and way of life.
Drifting along becomes an escape into illusion, where no harm has to be faced to understand and follow one's path in life. It is until this illusion masks the whole existence, that it becomes impossible for anyone and anything to bring the doomed one back to the proposed path. From shore to shore is this existence pushed into an odysee of never recovering.
Recovery could be achieved by accepting that anxiety is a fuel to overcome pain and harm, but the one that feels comforted by his illusions remains steady in its belief and will, ironically, never find peace and a safe haven as the illusion tricks him into believing that it is already there. So in reality, the one is just drifting along without any destination...
Decisions change instantly and in the blink of an eye, memories fade and become unfamiliar experiences. Emotions float, drift along with the body from shore to shore in search for a haven. A place to settle and feel comforted. But every now and then, like tears dripping unnoticed, fear licks around the old wounds, breaks open forgotten boxes. Inside those, traces of memories never able to escape remain silently, only to be exposed and set alight from time to time by the fear, the deep anxiety lying in the soul. The fear of being lonely and foreign, the fear of being not accepted, not known, not understood.
Facing the anxiety forces the body to drift along the ocean of hopefully buried, dark experiences again, forces the body to become aware of the deep scars upon the soul. From shore to shore, a piece more is picked up and evaluated to be situated and placed among the compass of understanding. It is only when the compass lacks structure or stability, when the body becomes affected by the soul's turmoil, that fear can usurp the whole essence of one's person. Leading to a cutting of the bonds between the tender embrace of water and strong grounding of nature. Leading to a slow process of losing one's orientation and way of life.
Drifting along becomes an escape into illusion, where no harm has to be faced to understand and follow one's path in life. It is until this illusion masks the whole existence, that it becomes impossible for anyone and anything to bring the doomed one back to the proposed path. From shore to shore is this existence pushed into an odysee of never recovering.
Recovery could be achieved by accepting that anxiety is a fuel to overcome pain and harm, but the one that feels comforted by his illusions remains steady in its belief and will, ironically, never find peace and a safe haven as the illusion tricks him into believing that it is already there. So in reality, the one is just drifting along without any destination...
Mittwoch, 19. Juli 2017
Wenn du fliegst
Schwebend dahingleiten
Wenn du fliegst und der Höhenrausch deine Sinne betäubt, zählt nichts anderes mehr außer diesem Antrieb, diesem schwebenden Gefühl. Mit den Schwingen gespreizt, folgst du dem Weg, den dein Inneres dir weist. Wie ein Kompass, den du nie verlieren wirst.
Doch es braucht nur einen Moment der Unachtsamkeit, einen Moment, in dem du vergisst, wohin dein Blick einst schweifte. Deine Fassade bröckelt, entblößt deine tiefsten Wunden und Ängste vor jedem, dem du begegnest. Kummer färbt deine Gedanken und deine Flügel werden schwer. Das Federkleid löst sich langsam in Fetzen auf, während du spürst, wie du die Haftung verlierst.
Der Abgrund unter dir ist ein Ort, den du zuvor nie gesehen oer wahrgenommen hast. Doch nun fällst du, fällst kontinuierlich und ohne Halt. Deine Glieder brennen von der Reibung, als du kopfüber voran in die Finsternis hinabtauchst.
Wenn du fliegst und der Höhenrausch deinen Verstand betäubt, ignorierst du Ratschläge. Dein Weg ist vorherbestimmt, dein Pfad genau festgelegt und aufgezeichnet. Du folgst der Schneise, die der Nebel hinterlässt, dabei verblassen Schemen von Personen, die dir Unterstützung bieten wollten.
Du lächelst, als du die Umarmung der Wellen spürst. Doch das einzige, was sie sehen, ist ein krankes Wesen, verstrickt in Lügen und Halbwahrheiten, in Perfektionismus, der nicht funktioniert und dich nur noch tiefer dorthin treibt, wo du nie wieder hinwolltest. Der Ort, den du niemandem zeigen wolltest, der Ort, der all deine Fehler zeigt, all deine Wertlosigkeit. Zumindest sind das die Stimmen, die als einzige noch zu dir durchdringen.
Einmal noch schwebend dahingleiten möchtest du. Einmal noch das Gefühl erleben. Der Rausch der Tiefe, als deine Seele sich löst und ihre Schwingen spreizt, verleiht dir ungeahnte Kraft, um weiterzuziehen. Für den Moment bist du wieder in der Spur, auf dem Weg, den du gehen sollst. Doch schon bald wird dich das Gefühl der Euphorie wieder bestürmen und rastlos zurücklassen...
Wenn du fliegst und der Höhenrausch deine Sinne betäubt, zählt nichts anderes mehr außer diesem Antrieb, diesem schwebenden Gefühl. Mit den Schwingen gespreizt, folgst du dem Weg, den dein Inneres dir weist. Wie ein Kompass, den du nie verlieren wirst.
Doch es braucht nur einen Moment der Unachtsamkeit, einen Moment, in dem du vergisst, wohin dein Blick einst schweifte. Deine Fassade bröckelt, entblößt deine tiefsten Wunden und Ängste vor jedem, dem du begegnest. Kummer färbt deine Gedanken und deine Flügel werden schwer. Das Federkleid löst sich langsam in Fetzen auf, während du spürst, wie du die Haftung verlierst.
Der Abgrund unter dir ist ein Ort, den du zuvor nie gesehen oer wahrgenommen hast. Doch nun fällst du, fällst kontinuierlich und ohne Halt. Deine Glieder brennen von der Reibung, als du kopfüber voran in die Finsternis hinabtauchst.
Wenn du fliegst und der Höhenrausch deinen Verstand betäubt, ignorierst du Ratschläge. Dein Weg ist vorherbestimmt, dein Pfad genau festgelegt und aufgezeichnet. Du folgst der Schneise, die der Nebel hinterlässt, dabei verblassen Schemen von Personen, die dir Unterstützung bieten wollten.
Du lächelst, als du die Umarmung der Wellen spürst. Doch das einzige, was sie sehen, ist ein krankes Wesen, verstrickt in Lügen und Halbwahrheiten, in Perfektionismus, der nicht funktioniert und dich nur noch tiefer dorthin treibt, wo du nie wieder hinwolltest. Der Ort, den du niemandem zeigen wolltest, der Ort, der all deine Fehler zeigt, all deine Wertlosigkeit. Zumindest sind das die Stimmen, die als einzige noch zu dir durchdringen.
Einmal noch schwebend dahingleiten möchtest du. Einmal noch das Gefühl erleben. Der Rausch der Tiefe, als deine Seele sich löst und ihre Schwingen spreizt, verleiht dir ungeahnte Kraft, um weiterzuziehen. Für den Moment bist du wieder in der Spur, auf dem Weg, den du gehen sollst. Doch schon bald wird dich das Gefühl der Euphorie wieder bestürmen und rastlos zurücklassen...
Mittwoch, 12. Juli 2017
Spiral downward
Circling deeper
Close my eyes, shut the doors, open my lids and look into the pool of blackness. Fingers on the board, strings aligned and music flows inside my head, eradicates foreign melodies. Who are you? Who am I? Like I or you could answer these questions that make my mind fumble. Shards of forgotten lovers, pieces of old dreams, assembled in line in my fortress, that I bring up to shield myself. Behind these walls, these doors, I feel safe, safe to let down my mask and my lies. But when I leave, I trace every aspect of my betrothal, my eyes flicker as I touch you to be sure I am already stepped outside again. There is something inside my soul, a spiral full of thorns, it's going deeper and deeper beyond what I can see or feel or know. Leaves behind fragments of times I probably messed up someone's time again while trying to pretend being somebody else. But I can't keep my mouth from creating these barriers, these high walls where I hide myself behind. While I am quivering because of the pressure that is exerted from my innermost expectations, I smile full of energy and self-consciousness, while I am shivering because of the pain that I drive inward to protect it from hurting anyone, I laugh and lend my hand, offer support and listen to every story to five advice and be of use. Circling deeper, my body becomes alighted, I like the feeling to be floaty and enjoy to spend my days in drams rather than the real world, at least in times when no one is concerned about it. Deeply hurt, I crawl back, withdraw from my loved ones but keep quiet for my reasons. I just leave an ordinary message to make everyone believe I am fine while I go down. The soul's embraced by the blue songs and my head feels hazy, as I stumble across the sands. Maybe I find a reason, maybe I stay and refrain from what I planned to do. But as I close my eyes and shut the doors, my lids expose all that's worse and useless of me, all that's pain to someone, all that's so dark about my light facade. A tear drops from my cheek as I feel the warm water below my feet. There must be something or someone, a face swaps some darkness away but brings only more shadows with it so that I remain convinced. It feels as if I was always drawn to this, always chosen to be like that and it's a relief as I swallow and get swallowed from the deep blue...
Close my eyes, shut the doors, open my lids and look into the pool of blackness. Fingers on the board, strings aligned and music flows inside my head, eradicates foreign melodies. Who are you? Who am I? Like I or you could answer these questions that make my mind fumble. Shards of forgotten lovers, pieces of old dreams, assembled in line in my fortress, that I bring up to shield myself. Behind these walls, these doors, I feel safe, safe to let down my mask and my lies. But when I leave, I trace every aspect of my betrothal, my eyes flicker as I touch you to be sure I am already stepped outside again. There is something inside my soul, a spiral full of thorns, it's going deeper and deeper beyond what I can see or feel or know. Leaves behind fragments of times I probably messed up someone's time again while trying to pretend being somebody else. But I can't keep my mouth from creating these barriers, these high walls where I hide myself behind. While I am quivering because of the pressure that is exerted from my innermost expectations, I smile full of energy and self-consciousness, while I am shivering because of the pain that I drive inward to protect it from hurting anyone, I laugh and lend my hand, offer support and listen to every story to five advice and be of use. Circling deeper, my body becomes alighted, I like the feeling to be floaty and enjoy to spend my days in drams rather than the real world, at least in times when no one is concerned about it. Deeply hurt, I crawl back, withdraw from my loved ones but keep quiet for my reasons. I just leave an ordinary message to make everyone believe I am fine while I go down. The soul's embraced by the blue songs and my head feels hazy, as I stumble across the sands. Maybe I find a reason, maybe I stay and refrain from what I planned to do. But as I close my eyes and shut the doors, my lids expose all that's worse and useless of me, all that's pain to someone, all that's so dark about my light facade. A tear drops from my cheek as I feel the warm water below my feet. There must be something or someone, a face swaps some darkness away but brings only more shadows with it so that I remain convinced. It feels as if I was always drawn to this, always chosen to be like that and it's a relief as I swallow and get swallowed from the deep blue...
Mittwoch, 5. Juli 2017
Verschluckt vom Leben
Der Lauf des Lebens
Jede Bewegung schmerzt, fühlt sich falsch und fremdartig an. Wie Feuer brennt sich die unbekannte Krankheit durch die Adern, zehrt von den einzigen Momenten, in denen Licht die Sinne speiste. Nun ist das einzige, was die Lider aufnehmen, eine endlos tiefe, leere Ebene aus Dunkelheit. Der Schlund der Kreatur, die sich von der Krankheit nährt, weitet sich mit jedem neuen Schmerz, der in die Wunden gerissen wird. Alte Wunden, bis auf den Knochen entblößt, liegt der Leib entblößt da.
Die Seele kämpft darum, sich von der fleischlichen Hülle zu befreien, die sie an den unwürdigen Körper fesselt. Gleichzeitig dringt das monströse Etwas tiefer in die inneren Schichten vor, löst mehr und mehr Funken aus den Momenten, die einst Bedeutung besaßen, nun aber wertlos und stumm der Betrachtung entgehen.
Ein wunderschöner Augenblick, zart und kostbar, fließt über die eiskalte Haut, hinterlässt einen weiteren Moment, an dem die Seele noch immer nagt. Gleichzeitig greift die Kreatur mit ihren Klauen nach den Bildern, dem Glück, dem strahlenden Licht und Glanz, das aus dem Augenblick entstanden ist. Sie verschluckt sich beinahe an der kraftvollen, intensiven Liebe, die diesem Moment innewohnt.
Doch schließlich verdaut sie auch diese Träume, der Geschmack auf den Lippen verblasst, wird bittersüß und gräbt noch tiefere Wunden in die Seele. Diese versucht, dem Wellenbruch zu entgehen, der sich ankündigt. Fluten, Massen von dunklem Wasser, brechen über dem letzten bisschen Verstand herein, dem letzten bisschen Hoffnung, die die Seele sorgsam gespart hatte. Aber nun ergibt sie sich.
Lässt die Einsamkeit in sich ergießen, jede Pore mit brennendem Schmerz ausfüllen und taucht in die Umarmung ab. Eine Umarmung voller Liebe und Wärme, die sie erschaudern lässt. Die Kreatur ertrinkt in den Wellen, doch die Seele wird empfangen von dem Wasser wie in einer zweiten Heimat. Zumindest solange, bis das Licht sie erneut berührt und damit wieder in eine körperliche Hülle, den ewigen Kampf des Lebens, hineinzwängt...
Jede Bewegung schmerzt, fühlt sich falsch und fremdartig an. Wie Feuer brennt sich die unbekannte Krankheit durch die Adern, zehrt von den einzigen Momenten, in denen Licht die Sinne speiste. Nun ist das einzige, was die Lider aufnehmen, eine endlos tiefe, leere Ebene aus Dunkelheit. Der Schlund der Kreatur, die sich von der Krankheit nährt, weitet sich mit jedem neuen Schmerz, der in die Wunden gerissen wird. Alte Wunden, bis auf den Knochen entblößt, liegt der Leib entblößt da.
Die Seele kämpft darum, sich von der fleischlichen Hülle zu befreien, die sie an den unwürdigen Körper fesselt. Gleichzeitig dringt das monströse Etwas tiefer in die inneren Schichten vor, löst mehr und mehr Funken aus den Momenten, die einst Bedeutung besaßen, nun aber wertlos und stumm der Betrachtung entgehen.
Ein wunderschöner Augenblick, zart und kostbar, fließt über die eiskalte Haut, hinterlässt einen weiteren Moment, an dem die Seele noch immer nagt. Gleichzeitig greift die Kreatur mit ihren Klauen nach den Bildern, dem Glück, dem strahlenden Licht und Glanz, das aus dem Augenblick entstanden ist. Sie verschluckt sich beinahe an der kraftvollen, intensiven Liebe, die diesem Moment innewohnt.
Doch schließlich verdaut sie auch diese Träume, der Geschmack auf den Lippen verblasst, wird bittersüß und gräbt noch tiefere Wunden in die Seele. Diese versucht, dem Wellenbruch zu entgehen, der sich ankündigt. Fluten, Massen von dunklem Wasser, brechen über dem letzten bisschen Verstand herein, dem letzten bisschen Hoffnung, die die Seele sorgsam gespart hatte. Aber nun ergibt sie sich.
Lässt die Einsamkeit in sich ergießen, jede Pore mit brennendem Schmerz ausfüllen und taucht in die Umarmung ab. Eine Umarmung voller Liebe und Wärme, die sie erschaudern lässt. Die Kreatur ertrinkt in den Wellen, doch die Seele wird empfangen von dem Wasser wie in einer zweiten Heimat. Zumindest solange, bis das Licht sie erneut berührt und damit wieder in eine körperliche Hülle, den ewigen Kampf des Lebens, hineinzwängt...
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