Expeditionen und Visionen
Stetig wachsend und sich verändernd, verschwimmen Bilder im Verstand regelmäßig zu Sequenzen. Endlose Flüge über wunderschöne, unberührte Natur hinterlässt Spuren in den Blicken. Die Augen flammen auf, wenn sie in der Schwärze der Nacht hinabgleiten und Filme auf die Wand der Wahrnehmung projizieren. Glieder zucken, befreit von der Kontrolle des bewussten Tuns, lösen den Reisenden aus der Erstarrung. Dieser findet sich in den unterschiedlichsten Umgebungen wieder, jederzeit Illusionen um sich herum unterworfen. Für die Zeit, in der er oder sie sich dem rauschenden Spiel hingibt, verblasst die Wirklichkeit zu einem Spiegel, während das Spiegelbild sich als Wahrheit manifestiert. Exotische Gestalten und Kreaturen geleiten den Entdecker immer weiter durch die Reiche. Die Neugierde wächst sich aus, entwickelt ein Eigenleben, das pulsierend und ruckartig immer wieder neues Wissen aneignen will. Wissen, das anders schmeckt als das, was sonst in der Wirklichkeit über die Sinne aufgenommen und verdaut wird. Manches verliert die Bedeutung, zerfällt zu Schall und Rauch, während anderes sich deutlich hervorhebt. Was davon besonderen Eindruck hinterlässt, dringt tiefer und tiefer in die Gedanken vor, durchwebt förmlich die Strukturen und erneuert oder stärkt Vorhandenes. Mit jedem Schritt weiter in das Unbekannte steigt auch der Wille des Forschenden, drängt ihn oder auch sie ohne Pausen in den Zeiten der Schwerelosigkeit zu neuen Ufern. Zu neuen Ideen und Entwicklungen, die im nächsten Gang bereits wieder ihre Gewissheit verlieren können. Aber in diesem Zustand, der den Entdecker mit allem konfrontiert und ihn scheinbar nicht zur Ruhe kommen lässt, verliert die Wirklichkeit diese Attribute und erscheint im bewussten Tun klarer. Ob diese Klarheit auch nur Verblendung ist, stört den Wanderer nicht, im Gegenteil löst diese angenommene Klarheit den Entdecker von seinen Zweifeln, beruhigt ihn und richtet seine einzige Angst auf das, was in seinen Träumen ist. Es wird erst kompliziert, wenn die Neugierde des Traums sich auf die Wirklichkeit ausbreitet und den Entdecker in zunehmende Selbstzweifel wirft, ob das, was er bisher annahm, wirklich die "klare" Wahrheit ist...
Sonntag, 18. Dezember 2016
Samstag, 10. Dezember 2016
Swim
Keeping pace
The eyes flicker down below inside the head while the limbs shake abruptly and in an unsteady rhythm. Winds humming alongside the riverbanks leave the floating existence inside the calm waters untouched. No sudden movement exerts its power above the cover, causing the entity to stay in its numbed, seemingly lifeless position. By time, a little wave pushes the outside shell forward or backward but nothing leads to a change in the substance. Living becomes more like a lifelong detention, a delayed relief rarely renewed and never resetted. The shroud remains intact and protects the inside from being moved or transformed into something else. Keeping the unbelievable pacing of the other existences gets complicated as the time passes on. A safe restraint seems to be the only escape out of the lightspeeded life afforded at the shore and banks the shell leaves behind. Sometimes another entity touches the face, leaving a blurred scheme on the memory, but soon it is lost again to the creature below the shell that is craving for traces of memories and dreams kept by the existences on the shores. Distance divides the entity in the water and the beings assembled around it on the ground. Fear is the last protection offered and the shadow belonging to the old self of the entity provides the last embrace possible for the core that is more and more drifting away from its shell. The creature below licks around the spots, blinding the parts left from the entities eyes. One image, a fantasy imagined long ago, a beloved person lost to the otherworld, bleeds together with another. As the entity finally loses its abilities to see, smell, taste, the demon down under rewards the living dead with the price of floating out of life. Keeping pace seems no longer important, as well as swimming when the freed spirit breaks from the motionless, cold covers. Before the light recovers the empty core to step into a fresh awakened body, the previously encountered beloved person leaves its imprint inside the mind, becoming the lifelong vessel that will finally chain down the spirit again...
The eyes flicker down below inside the head while the limbs shake abruptly and in an unsteady rhythm. Winds humming alongside the riverbanks leave the floating existence inside the calm waters untouched. No sudden movement exerts its power above the cover, causing the entity to stay in its numbed, seemingly lifeless position. By time, a little wave pushes the outside shell forward or backward but nothing leads to a change in the substance. Living becomes more like a lifelong detention, a delayed relief rarely renewed and never resetted. The shroud remains intact and protects the inside from being moved or transformed into something else. Keeping the unbelievable pacing of the other existences gets complicated as the time passes on. A safe restraint seems to be the only escape out of the lightspeeded life afforded at the shore and banks the shell leaves behind. Sometimes another entity touches the face, leaving a blurred scheme on the memory, but soon it is lost again to the creature below the shell that is craving for traces of memories and dreams kept by the existences on the shores. Distance divides the entity in the water and the beings assembled around it on the ground. Fear is the last protection offered and the shadow belonging to the old self of the entity provides the last embrace possible for the core that is more and more drifting away from its shell. The creature below licks around the spots, blinding the parts left from the entities eyes. One image, a fantasy imagined long ago, a beloved person lost to the otherworld, bleeds together with another. As the entity finally loses its abilities to see, smell, taste, the demon down under rewards the living dead with the price of floating out of life. Keeping pace seems no longer important, as well as swimming when the freed spirit breaks from the motionless, cold covers. Before the light recovers the empty core to step into a fresh awakened body, the previously encountered beloved person leaves its imprint inside the mind, becoming the lifelong vessel that will finally chain down the spirit again...
Samstag, 3. Dezember 2016
Wie ein Stein
Verhüllt und undurchdringlich
Umgeben von Schicht um Schicht festen Gesteins, fast wie eine Mauer, die Körper und Seele vor der Außenwelt abschirmt und zugleich keine anderen Reize hindurchlässt. Verhüllt wie von tausend Stoffbahnen und undurchdringlich umgibt sich die Gestalt nur mit sich selbst und erträgt niemand anderen. Ihre Gefühle sind verborgen vor der Welt, verschlossen tief in ihrem Innersten, um keine tieferen Spuren zuzulassen. Niemandem gibt sie preis, wie weit die Gedanken reichen, wie groß der Horizont ist, den sie in ihren einsamen Nächten erspürt. Wenige sind in der Lage die Gestalt zu verstehen, oder zu ermessen, was sie im Stillen zu erledigen sucht, damit sich keiner an ihr gestört fühlt. Von außen betrachtet scheint sie kalt und distanziert, ihre Gefühle durchkalkuliert und gleichzeitig nicht vorhersehbar, während sie, ohne es zu wollen, in einigen Köpfen doch ihr Bild zurücklässt. Ein Bild, das so zwiespältig wie fremdartig und vor allem abweisend wirkt, das selten jemand versucht sie zu erreichen. Unter der Oberfläche versteckt die Gestalt Emotion um Emotion, manchmal blitzt in den Augen ein Rest der brodelnden Kräfte auf, die sie verzweifelt zurückzudrängen sucht. Einzig sichtbar für die, die ähnlich empfinden wie sie und ebenfalls als Fremdkörper wahrgenommen werden. Wie ein Stein hält sie ihren Widerstand aufrecht und bleibt unnahbar auf den ersten Blick, die Emotionen sind der blasse Abglanz, der Staub, der sich hin und wieder schwach auf ihrem Gesicht Bahn bricht. Eine andere Gestalt schwingt im Gleichklang, reißt an den dichten Wänden und enthüllt ihr die Schönheit der Gefühlswelt, entblößt ihr Wege, sich trotz der Wärme der Gefühle und der Nähe wohlzufühlen. Bis sie wieder versinkt und sich zurückzieht in die Tiefen ihres einsamen Selbst. Verletzt und verwirrt von der ungeahnten Offenheit, mit der ihr die andere Gestalt begegnete, baut sie die Schichten wieder auf und kehrt in den Zustand des Steinseins zurück, zu groß sind die vorgestellten Gefahren sich zu offenbaren...
Umgeben von Schicht um Schicht festen Gesteins, fast wie eine Mauer, die Körper und Seele vor der Außenwelt abschirmt und zugleich keine anderen Reize hindurchlässt. Verhüllt wie von tausend Stoffbahnen und undurchdringlich umgibt sich die Gestalt nur mit sich selbst und erträgt niemand anderen. Ihre Gefühle sind verborgen vor der Welt, verschlossen tief in ihrem Innersten, um keine tieferen Spuren zuzulassen. Niemandem gibt sie preis, wie weit die Gedanken reichen, wie groß der Horizont ist, den sie in ihren einsamen Nächten erspürt. Wenige sind in der Lage die Gestalt zu verstehen, oder zu ermessen, was sie im Stillen zu erledigen sucht, damit sich keiner an ihr gestört fühlt. Von außen betrachtet scheint sie kalt und distanziert, ihre Gefühle durchkalkuliert und gleichzeitig nicht vorhersehbar, während sie, ohne es zu wollen, in einigen Köpfen doch ihr Bild zurücklässt. Ein Bild, das so zwiespältig wie fremdartig und vor allem abweisend wirkt, das selten jemand versucht sie zu erreichen. Unter der Oberfläche versteckt die Gestalt Emotion um Emotion, manchmal blitzt in den Augen ein Rest der brodelnden Kräfte auf, die sie verzweifelt zurückzudrängen sucht. Einzig sichtbar für die, die ähnlich empfinden wie sie und ebenfalls als Fremdkörper wahrgenommen werden. Wie ein Stein hält sie ihren Widerstand aufrecht und bleibt unnahbar auf den ersten Blick, die Emotionen sind der blasse Abglanz, der Staub, der sich hin und wieder schwach auf ihrem Gesicht Bahn bricht. Eine andere Gestalt schwingt im Gleichklang, reißt an den dichten Wänden und enthüllt ihr die Schönheit der Gefühlswelt, entblößt ihr Wege, sich trotz der Wärme der Gefühle und der Nähe wohlzufühlen. Bis sie wieder versinkt und sich zurückzieht in die Tiefen ihres einsamen Selbst. Verletzt und verwirrt von der ungeahnten Offenheit, mit der ihr die andere Gestalt begegnete, baut sie die Schichten wieder auf und kehrt in den Zustand des Steinseins zurück, zu groß sind die vorgestellten Gefahren sich zu offenbaren...
Samstag, 26. November 2016
Gefesselt
An die Reflektion gebunden
Die Flügel schwer an den Körper gedrückt, schiebt sich Schicht für Schicht über das eigene Innere. Gleichsam wie Spiegel werden durch die gefesselten Flügel die zuströmenden Kräfte zur Befreiung reflektiert, nicht in der Lage, tiefer hinab zu dringen und Spuren von Unterstützung zu hinterlassen. Stattdessen illusioniert der Gefangene sich eine andere Welt, in der er dem entspricht, was er sein möchte, um der Gefahr zu entgehen, für seine tollkühnen Versuche sich zu befreien, bestraft zu werden. Dabei werden die Fesseln stetig enger und schwerer. Aus dünnen Seilen werden feste Stricke und schließlich eiserne, dicke Ketten, die den ehemals nur eingeschränkten Träumer noch dringlicher davor warnt, sich dem Anblick dessen hinzugeben, was unter den Ketten liegt. Die ehemals zur Befreiung existierende Energie wabert um den Gefangenen seines Selbst, wirkt nicht erreichbar geschweige denn nutzbar. So sehr an die Refletion der eigenen Visionen gebunden wie der Gefesselte ist, verringern sich die Gelegenheiten, frei zu werden. Mit jeder weiteren Sekunde, die er sich dem verweigert, das in ihm lauert, verliert sein Selbst an Substanz, während die erträumte Welt, in der er wandelt, bunter und rauschender wird. Der Schein übertüncht die Existenz, die einst in dem Gefangenen zu finden war, löscht das, was ihn individuell machte und ersetzt es durch Abbilder eines perfekten Spiegelbildes, das er mehr und mehr als sein Sein erachtet. Dabei verharren seine Blicke in der faszinierenden Anderswelt, bis er schließlich die Essenz seiner Existenz unweigerlich an die Verkettungen an die Illusion verliert...
Samstag, 19. November 2016
Flying
High rise to lay down
Calling out for someone else, no light around except for the pure rays covering the heavy eyes. Lids feel like bloated bags filled with regrets and lost opportunities. But the lips taste the overjoying, luscious flavour of a small squared brick, bitter and sweet fills an odour nostrils and lungs. Delightfully foreign pushes the colorful flood through the veins, flickering lights create worlds filled with dreams. The body rises higher and higher, keeps the soul in a state of constant trance. Images follow images to flush upon the inward eyes, leaving the rising restless but also comfortably numb. As if wings sprung from the back, transition leads on and on, painting the wanderer a way full of beauty and love. The craving in the soul rises with every step as the powerful essence hits the neurones. Like a rocket being fuelled by its oil-mixture, the soul achieves its power by pleausring itself with different kinds of medication. Only to be laid down again finally in a deep, smooth sleep which is the only escape from the world around that is perceived as a perverted sphere full of pain and fear. A sleep so penetratingly deep yet so relieving that the soul's desire longs for more and more and more until the flight becomes a fall into the covering arms of a lover that won't let go of its beloved anymore as it needs the soul as its own fuel...
Calling out for someone else, no light around except for the pure rays covering the heavy eyes. Lids feel like bloated bags filled with regrets and lost opportunities. But the lips taste the overjoying, luscious flavour of a small squared brick, bitter and sweet fills an odour nostrils and lungs. Delightfully foreign pushes the colorful flood through the veins, flickering lights create worlds filled with dreams. The body rises higher and higher, keeps the soul in a state of constant trance. Images follow images to flush upon the inward eyes, leaving the rising restless but also comfortably numb. As if wings sprung from the back, transition leads on and on, painting the wanderer a way full of beauty and love. The craving in the soul rises with every step as the powerful essence hits the neurones. Like a rocket being fuelled by its oil-mixture, the soul achieves its power by pleausring itself with different kinds of medication. Only to be laid down again finally in a deep, smooth sleep which is the only escape from the world around that is perceived as a perverted sphere full of pain and fear. A sleep so penetratingly deep yet so relieving that the soul's desire longs for more and more and more until the flight becomes a fall into the covering arms of a lover that won't let go of its beloved anymore as it needs the soul as its own fuel...
Samstag, 12. November 2016
Stimmlos
(K)eine Kommunikation
Sie schwebt wie eine Feder unkontrolliert im Spiel der stürmenden Winde. Tosende Stöße werfen sie mal nach vorne, mal nach hinten, während ihre Lider auf- und zufallen. Ein Zustand ohne Bodenhaftung oder Sicherheit, der sie unentwegt selbst auf festem Untergrund taumeln und in unsichtbare Tiefen gleiten lässt.
Ihre Fäuste schlagen gegen die dichten, transparenten Wälle der Stille, die sie um sich errichtet hat und nun nicht mehr einreißen kann. Jede Silbe, jedes Wort, jede Artikulation prallt zurück und verfängt sich in ihren Stimmbändern wie eine Fliege, die dem Netz der Spinne nicht mehr entrinnen kann. Schweigen umhüllt sie, wenn sie an verhüllten Gestalten vorbeiläuft, die sie nicht zu sehen scheinen. Hohe, dunkle Schemen, die einzig sichtbaren Zeichen des Lebens, die Augen, starren blicklos und kalt in die Richtung des Weges, die sie nicht einschlagen kann. Hin und wieder streift sie eine schwache Berührung, doch wenn sie ihre Hand nach der Quelle ausstreckt, ist der Ursprung der zarten Liebkosung wieder fort. Ihre Füße lösen sich wieder und sie dreht sich im Kreis, der Donner des Sturms reißt sie förmlich auseinander. Wieder und wieder verhallen ihre Schreie ungehört an der Mauer der Einsamkeit, die sie umgibt.
Nichts und niemand kann mit ihr kommunizieren, sie wirkt stimmlos auf die Gestalten, die versuchen, sie zu berühren. Eine schwächliche Kommunikation, die auf unendlich langsamen Gesten besteht, kennen diese Schatten nicht, die unaufhörlich vorwärtsgetrieben werden. Sie empfinden sie als Fremdkörper, als ein Fehler, der zu keinerlei Kommunikation in der Lage ist und dementsprechend keiner Untersützung würdig ist.
Doch diese Beurteilung erreicht die schwankende Schönheit nicht, denn ihr Anmut ist das einzige, was die Schatten noch davon abhält, sie völlig aus der Welt zu verstoßen. Beizeiten wird ihre physische Hülle benutzt, aber sie empfindet nichts dabei. Ihre Sinne sind betäubt und entfremdet, ihre Gefühle dafür umso kraftvoller und intensiver. Jeder Verlust der Nähe mit einem der Schemen bereitet ihr Angst, während sie mit jedem weiteren Kontakt mehr und mehr Lebenskraft verliert. Bis sie schließlich völlig von der Blase absorbiert wird, die sie einst eigentlich zum Schutz gegen die als bedrohlich bezeichneten Reize von außen und innen aufwandte...
Sie schwebt wie eine Feder unkontrolliert im Spiel der stürmenden Winde. Tosende Stöße werfen sie mal nach vorne, mal nach hinten, während ihre Lider auf- und zufallen. Ein Zustand ohne Bodenhaftung oder Sicherheit, der sie unentwegt selbst auf festem Untergrund taumeln und in unsichtbare Tiefen gleiten lässt.
Ihre Fäuste schlagen gegen die dichten, transparenten Wälle der Stille, die sie um sich errichtet hat und nun nicht mehr einreißen kann. Jede Silbe, jedes Wort, jede Artikulation prallt zurück und verfängt sich in ihren Stimmbändern wie eine Fliege, die dem Netz der Spinne nicht mehr entrinnen kann. Schweigen umhüllt sie, wenn sie an verhüllten Gestalten vorbeiläuft, die sie nicht zu sehen scheinen. Hohe, dunkle Schemen, die einzig sichtbaren Zeichen des Lebens, die Augen, starren blicklos und kalt in die Richtung des Weges, die sie nicht einschlagen kann. Hin und wieder streift sie eine schwache Berührung, doch wenn sie ihre Hand nach der Quelle ausstreckt, ist der Ursprung der zarten Liebkosung wieder fort. Ihre Füße lösen sich wieder und sie dreht sich im Kreis, der Donner des Sturms reißt sie förmlich auseinander. Wieder und wieder verhallen ihre Schreie ungehört an der Mauer der Einsamkeit, die sie umgibt.
Nichts und niemand kann mit ihr kommunizieren, sie wirkt stimmlos auf die Gestalten, die versuchen, sie zu berühren. Eine schwächliche Kommunikation, die auf unendlich langsamen Gesten besteht, kennen diese Schatten nicht, die unaufhörlich vorwärtsgetrieben werden. Sie empfinden sie als Fremdkörper, als ein Fehler, der zu keinerlei Kommunikation in der Lage ist und dementsprechend keiner Untersützung würdig ist.
Doch diese Beurteilung erreicht die schwankende Schönheit nicht, denn ihr Anmut ist das einzige, was die Schatten noch davon abhält, sie völlig aus der Welt zu verstoßen. Beizeiten wird ihre physische Hülle benutzt, aber sie empfindet nichts dabei. Ihre Sinne sind betäubt und entfremdet, ihre Gefühle dafür umso kraftvoller und intensiver. Jeder Verlust der Nähe mit einem der Schemen bereitet ihr Angst, während sie mit jedem weiteren Kontakt mehr und mehr Lebenskraft verliert. Bis sie schließlich völlig von der Blase absorbiert wird, die sie einst eigentlich zum Schutz gegen die als bedrohlich bezeichneten Reize von außen und innen aufwandte...
Samstag, 5. November 2016
Cold look
Gazing through darkness
Floating in a river that leads up an unknown path. Every part of the body gets numbed by the touch of the chilly waves. Movements freeze to instable shíverings, keeping the legs and arms in awkward positions. The soul feels restrained by the burden life lays upon them. Heavy as bricks but still inivisble as if they were not existent for anybody else. The pressure adds itself up, becoming more and more like an obstacle unable to be faced. A pair of starry eyes glistens in the shadowy presence of twilight. Cold and sharp cuts the gazing look through the thickened ink around the steadily floating covering of the body. Slowly pushes the blood through the veins, causing the deaf limbs to quiver´. Pain slips in the mind, creating visions of horrible nightmares with staggering murders trying to end the suffering of the essence inside the floating body. Bland hallucinations fool the desperately hoping like cheap sleights into possible scenarios of salvation. However, as longer the body keeps being pushed down the river, the chances diminish constanly as the limbs become more and more numbed by the cold around them. Another gaze around leaves the essence stunned by the beauty of the moon's blue, spheric lightning. A lightning including everything inside the field covered by the essence's eyes. Small bursts of light flicker swiftly upon the inside of the lids as the essence prepares itself to be disintegrated into something new. Deep and laboured resound the echoes of the dying heart in the inner ear, leaving a last trace of life as the body gives out to relieve the essence. Hands reach out for the body but the soul has already left the body empty to begin its journey...
Floating in a river that leads up an unknown path. Every part of the body gets numbed by the touch of the chilly waves. Movements freeze to instable shíverings, keeping the legs and arms in awkward positions. The soul feels restrained by the burden life lays upon them. Heavy as bricks but still inivisble as if they were not existent for anybody else. The pressure adds itself up, becoming more and more like an obstacle unable to be faced. A pair of starry eyes glistens in the shadowy presence of twilight. Cold and sharp cuts the gazing look through the thickened ink around the steadily floating covering of the body. Slowly pushes the blood through the veins, causing the deaf limbs to quiver´. Pain slips in the mind, creating visions of horrible nightmares with staggering murders trying to end the suffering of the essence inside the floating body. Bland hallucinations fool the desperately hoping like cheap sleights into possible scenarios of salvation. However, as longer the body keeps being pushed down the river, the chances diminish constanly as the limbs become more and more numbed by the cold around them. Another gaze around leaves the essence stunned by the beauty of the moon's blue, spheric lightning. A lightning including everything inside the field covered by the essence's eyes. Small bursts of light flicker swiftly upon the inside of the lids as the essence prepares itself to be disintegrated into something new. Deep and laboured resound the echoes of the dying heart in the inner ear, leaving a last trace of life as the body gives out to relieve the essence. Hands reach out for the body but the soul has already left the body empty to begin its journey...
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