Freitag, 20. Oktober 2017
Verschmelzung
Sphären einer fremden Existenz überlagern sich im Moment der Auflösung, verbinden einst getrennte Körper miteinander. Der Mythos der verlorenen Lebenskraft verblasst im Angesicht der Explosion des Sonnenwagens. Funken verträumter Essenzen werden durch das grelle Licht versprengt wie die Tropfen des Taus auf erwachenden Blüten. Sturzflug und Fall eines Liebenden prägen das Bild, das sich der Mensch von der Geschichte seines Selbst schafft. Ein Prometheus wird hinter jeder Ecke erhofft und erwartet, gestreckt und gebügelt, zu Papier gebündelt oder auf einer Leinwand ausgebreitet. Manchmal auch in den Taten einer Anwendung, bis die Seele des Schaffenden sich so wiederfinden lässt. Jahrhunderte zuehen vorbei, der Odem eines Fadenspinners ist längst zu Staub zerfasert, doch seine Erben tragen sein Werk in die Welt hinaus. Schmücken sich selbt mit dem Ruhm des vergessenen Trägers der Flamme des ersten Schöpfers aus eigener Kraft. Sie deuteln an den möglichen Interpretationen herum, ausmachte. malen Szenarios einer Zeit, die sie selbst nur aus Bruchtücken kennen und behaupten, das Wahrhafte in den Worten zu lesen ohne dabei die Worte stehen zu lassen. Sie zerstören die Struktur und das, was die Ästhetik und Gewissheit ausmacht, untergraben letzten Endes die Existenz dessen, was den kreativen Geist einst ausmachte, während sie ihr eigenes Werk über das vermeintliche Vermögen des Schöpfenden verfassen und anpreisen.
Im Moment einer Auflösung ergeben sich Zeit und Raum dem träumerischen Tanz der Ausdehnung ins Unermessliche. Verleihen der sich zerfließenden Sphäre eine Silhouette, die sich konterkariert vor dem Hintergrund der Dimensionen darstellt. Der Geist, dessen Essenz aufbricht und zersplittert, um zu wachsen und sich neu zu erfinden, wird in diesen Sekunden bereits zerstreut von seinen Nachbarn, seine Worte werden formelhaft und ritualisiert aufgenommen. Wie Moleküle durch die Luft diffundieren, schwebt auch das Wort der prometheisch begabten Existenzen durch die Sphären, bis es von einem verträumten, ähnlich denkenden Geist mit Glück aufgesaugt und verarbeitet wird. Dieser Geist kostet von der fremden Note, dem Gewürz der Andersartigkeit und erprobt das, was die Worte ihm verkündigen. Fließt mit seiner Seele wie der Tropfen durch den Fluss, den der Geist aus den Tiefen des Brunnen seines Selbst schöpfte.
Es ist die Erinnerung eines heißblütigen Intermezzos, nun praktisch erlebt und voller Leidenschaft den Mustern des Schöpfenden nachempfunden. Es ist keine Interpretation, sondern eine Umdeutung im Sinne anderen Personals mit selber Note. Das Charakteristische, stumpfsinnig in neue Worte umgefasst, erfährt hier eine Adaption nach dem Ton der Wirte des Geistes. Wenn von Küssen getränkt mit dem Nektar der Liebe gesprochen wird, schlingen sich Lippen und Zungen mit dem Geschmack zusammen. Erhabenheit folgt der zaghaften Berührung, die der Geist als Erkundung der verschworenen Gefilde bezeichnet. Das Herz erfüllt von Wärme, die der Geist in ein Licht der Schönheit hüllt. Der Aufstieg der Glut in den Gliedern, bezeichnet als das Pflücken einer wohlgeborenen Rose. Im Vollzug der eigenen Kräfte und des erwachenden Geistes geht die Existenz und Essenz des im verborgenen vergrabenen Schöpfers über und auf als neue Knospe der Schöpfung.
Donnerstag, 12. Oktober 2017
Flaschenpost
Botschaften
Blätter rascheln unter nackten Füßen, ein warmes Licht ergießt sich um den einsamen Wanderer. Bis auf das leise Rauschen des Windes und dem entfernten Plätschern eines Flusses ist alles von Stille verhüllt. Im Einklang mit dem fernen Rufen einer vertrauten Stimme führt das Schlagen des Herzens den Wanderer tiefer und tiefer in das Unterholz. Hinter jeder Ecke wartet eine wundersame Erscheinung, ein Bild der Illusion einer emotionalen Verbindung. Ein Paar Hände, verschlungen wie die Ranken spielen sie mit den Gefühlen und Gedanken de Wanderers. War da nicht einmal Liebe, Eintracht, Zuversicht? Graue Mauern schieben sich vor die nicht gegangenen Wege, führen wieder fort von der zunehmend schwächer werdenden Stimme. Ein rissiges Blatt legt sich auf die Wange, hauchzart und weich wirkt es, während der Wanderer nur stumm die Augen öffnet und staunend das Gefühl der Umarmung in sich aufnimmt. Erinnerungen an Geborgenheit und Erfüllung erschaffen Traumbilder einer anderen Zeit. Plötzlich öffnet sich vor dem Wanderer der Bachlauf, einsam und verlassen liegt das Wasser da, spiegelt das goldene Licht des Herbsttages. Zärtlich lösen sich die zittrigen Finger von der einzigen Verbindung, die dem Wanderer noch zu der Schwelle bleibt. Der Schwelle, von der die Stimme noch immer voller Verzehrung nach ihr ruft. Denn die Stimme darf die Wahrheit nicht erfahren. Die Wahrheit, dass die beiden nur noch durch eine Sphäre verbunden sind, eine Sphäre, deren Wände sich zunehmend verstärken. Liebevoll küsst der Wanderer das Gefäß, in dem sich wieder eine weitere Botschaft befindet, ehe er die Flaschenpost zu Wasser lässt. Sehnsuchtsvoll sieht er der Flasche nach, während die Grenzen zunehmend näherrücken und der zu Beginn noch angeschwollene Fluss zunehmend zu einem Bachlauf verkümmert. Vielleicht, vielleicht wird der Wanderer bald die Wahrheit schreiben, doch für den Moment genießt er die Illusion, noch immer Teil ihrer Welt zu sein...
Blätter rascheln unter nackten Füßen, ein warmes Licht ergießt sich um den einsamen Wanderer. Bis auf das leise Rauschen des Windes und dem entfernten Plätschern eines Flusses ist alles von Stille verhüllt. Im Einklang mit dem fernen Rufen einer vertrauten Stimme führt das Schlagen des Herzens den Wanderer tiefer und tiefer in das Unterholz. Hinter jeder Ecke wartet eine wundersame Erscheinung, ein Bild der Illusion einer emotionalen Verbindung. Ein Paar Hände, verschlungen wie die Ranken spielen sie mit den Gefühlen und Gedanken de Wanderers. War da nicht einmal Liebe, Eintracht, Zuversicht? Graue Mauern schieben sich vor die nicht gegangenen Wege, führen wieder fort von der zunehmend schwächer werdenden Stimme. Ein rissiges Blatt legt sich auf die Wange, hauchzart und weich wirkt es, während der Wanderer nur stumm die Augen öffnet und staunend das Gefühl der Umarmung in sich aufnimmt. Erinnerungen an Geborgenheit und Erfüllung erschaffen Traumbilder einer anderen Zeit. Plötzlich öffnet sich vor dem Wanderer der Bachlauf, einsam und verlassen liegt das Wasser da, spiegelt das goldene Licht des Herbsttages. Zärtlich lösen sich die zittrigen Finger von der einzigen Verbindung, die dem Wanderer noch zu der Schwelle bleibt. Der Schwelle, von der die Stimme noch immer voller Verzehrung nach ihr ruft. Denn die Stimme darf die Wahrheit nicht erfahren. Die Wahrheit, dass die beiden nur noch durch eine Sphäre verbunden sind, eine Sphäre, deren Wände sich zunehmend verstärken. Liebevoll küsst der Wanderer das Gefäß, in dem sich wieder eine weitere Botschaft befindet, ehe er die Flaschenpost zu Wasser lässt. Sehnsuchtsvoll sieht er der Flasche nach, während die Grenzen zunehmend näherrücken und der zu Beginn noch angeschwollene Fluss zunehmend zu einem Bachlauf verkümmert. Vielleicht, vielleicht wird der Wanderer bald die Wahrheit schreiben, doch für den Moment genießt er die Illusion, noch immer Teil ihrer Welt zu sein...
Dienstag, 26. September 2017
For a second
For a moment
For a second, everything falls in place, everything seems easy and light-hearted. A soft smile, a tiny laughter, a nod in direction of someone's face. Like the sun life is guided amongst pathways invisible to the eye. For a moment, fingers intertwine and build a haven against loneliness and the shallow feeling of nothingness. Like a stormy wave crashes the reality upon the illusions, detroys ideal worlds and palaces made of air. Feet stumble across the empty lands and sinister streets, where no one and nothing ever set foot upon. Pain rushes through the veins, leaves feverish traces on dark faces. The laugh is gone and only bitterness follows. The heart tries to cover up its wounded tracks, but scars remain, keep old traces and ways to break up over and over again. A stitching wave of heavy rain floods the lost cabins of rationality, steals breath and life from the sloly skeletting body. Covering the eyes and wars, trying to get rid off the voices that haul from deep inside. Fear explodes in a burning inferno inside the chest, leaves breathless love behind and dissolves into dead remains further and further. Fear becomes anxiety becomes endless pain, viciously intertwined with the last shattered memories. Memories wasted forever on someone's disinterest. Arms cling around an anchor of affection, just for a second, only to be pushed away deeper and deeper into unknown depths. Lost lifetime, lost love, lost energy, lost dreams, all that adds up inside the whole. Fills every left corner up with the poisonous drink of lethargy and resignation until everything feels stingy and painful, while being numbed and deafened at the same time. But for a second, a smile appears for the last time, as the dark warers embrace the living dead. For a moment, eyes align in a last exchange of dreamy hope before every chance for any contact is given up, lost to the hands of the darkness that took the illusions and beautiful worlds away forever.
For a second, everything falls in place, everything seems easy and light-hearted. A soft smile, a tiny laughter, a nod in direction of someone's face. Like the sun life is guided amongst pathways invisible to the eye. For a moment, fingers intertwine and build a haven against loneliness and the shallow feeling of nothingness. Like a stormy wave crashes the reality upon the illusions, detroys ideal worlds and palaces made of air. Feet stumble across the empty lands and sinister streets, where no one and nothing ever set foot upon. Pain rushes through the veins, leaves feverish traces on dark faces. The laugh is gone and only bitterness follows. The heart tries to cover up its wounded tracks, but scars remain, keep old traces and ways to break up over and over again. A stitching wave of heavy rain floods the lost cabins of rationality, steals breath and life from the sloly skeletting body. Covering the eyes and wars, trying to get rid off the voices that haul from deep inside. Fear explodes in a burning inferno inside the chest, leaves breathless love behind and dissolves into dead remains further and further. Fear becomes anxiety becomes endless pain, viciously intertwined with the last shattered memories. Memories wasted forever on someone's disinterest. Arms cling around an anchor of affection, just for a second, only to be pushed away deeper and deeper into unknown depths. Lost lifetime, lost love, lost energy, lost dreams, all that adds up inside the whole. Fills every left corner up with the poisonous drink of lethargy and resignation until everything feels stingy and painful, while being numbed and deafened at the same time. But for a second, a smile appears for the last time, as the dark warers embrace the living dead. For a moment, eyes align in a last exchange of dreamy hope before every chance for any contact is given up, lost to the hands of the darkness that took the illusions and beautiful worlds away forever.
Donnerstag, 31. August 2017
Nur ein Wurf
Zufallsspiele
Mit geschlossenen Augen greift jemand nach dem Würfel, der vorne auf dem Tisch liegt. Die Auswahl erscheint schier unmöglich, jede einzelne Quote liegt so wild verstreut, dass es Kopfschmerzen bereitet, nur einige Möglichkeiten auszurechnen. Ein kleiner Wurf kann alles verändern und mit dem Rückstoß zudem jegliche Aussichten auf Veränderung zunichtemachen. Vielleicht sollte diese Entscheidung gefällt werden, um den nächsten Zug gezielt in die Bahn zu lenken, die gewünscht ist.Aber schon ist auch diese Wahl vergeblich.
Vergessen trübt die Sinne und löscht die Pfade aus, die noch vor einem gelegen hätten. Jeder Schritt verstärkt den Schein, dass die Realität, der man innewohnt, die ist, in der man immer wohnen wollte. Furcht pulsiert durch den Körper, als ein weiterer Wurf wieder wie Dominosteine Konsequenzen nach sich zieht. Regentropfen auf nackter Haut, eine Nacht in der fremden Umgebung, jede Wahl stößt andere Steine um. Welche Zahl liegt oben? Diese Taten werden wieder neue Realitäten schaffen.
Verstand und Gedanke bedingen sich, relativ misst sich dagegen die Zeit und der Raum aus. Beziehungen verflechten sich zu bedeutungsvollen Konstrukten, verleihen einer möglichen Realität mehr Raum als der anderen. Gefühle speisen die nächste Spielrunde, heizen die Bedeutung der Entscheidung an. Dabei verliert nach und nach jedes Spiel die Wahrheit, ein scharfer Geist selbst genießt das Spiel mit dem Leben und der eigenen Existenz, misst seine eigenen Möglichkeiten gegen die eines größeren Ganzen. Doch am Ende bleibt nicht viel.
Jeder Wurf, in der Vergangenheit voller Emotion aufgenommen, wirkt nun wie ein billiger Zaubertrick, ein fades Duell mit dem Zufall, der aber gegen jeden Täuschungsversuch und Taschenspielertrick seines Gegenübers gefeit ist und voller Absicht in Sicherheit wiegt. Erst wenn die Würfel und Karten in eine bestimmte Richtung führen, gibt sich der Zufall zu erkennen, bricht lachend die zurückliegenden Brücken ab und lässt die einzige Entscheidung bald schon wie ein unausweichliches Schicksal erscheinen. Selbst der stärkste Geist zerbricht irgendwann an dem Gefühl, eine Wahl ausgelassen zu haben, einem anderen Leben gefolgt zu sein, dass nicht wirklich beabsichtigt gewesen ist.
Leben an sich ist eben nicht mehr als nur ein Wurf, dessen erste Treffer genauso Zufall sind wie die Siege und Verluste und allgemein Ereignisse, die darauf folgen...
Mit geschlossenen Augen greift jemand nach dem Würfel, der vorne auf dem Tisch liegt. Die Auswahl erscheint schier unmöglich, jede einzelne Quote liegt so wild verstreut, dass es Kopfschmerzen bereitet, nur einige Möglichkeiten auszurechnen. Ein kleiner Wurf kann alles verändern und mit dem Rückstoß zudem jegliche Aussichten auf Veränderung zunichtemachen. Vielleicht sollte diese Entscheidung gefällt werden, um den nächsten Zug gezielt in die Bahn zu lenken, die gewünscht ist.Aber schon ist auch diese Wahl vergeblich.
Vergessen trübt die Sinne und löscht die Pfade aus, die noch vor einem gelegen hätten. Jeder Schritt verstärkt den Schein, dass die Realität, der man innewohnt, die ist, in der man immer wohnen wollte. Furcht pulsiert durch den Körper, als ein weiterer Wurf wieder wie Dominosteine Konsequenzen nach sich zieht. Regentropfen auf nackter Haut, eine Nacht in der fremden Umgebung, jede Wahl stößt andere Steine um. Welche Zahl liegt oben? Diese Taten werden wieder neue Realitäten schaffen.
Verstand und Gedanke bedingen sich, relativ misst sich dagegen die Zeit und der Raum aus. Beziehungen verflechten sich zu bedeutungsvollen Konstrukten, verleihen einer möglichen Realität mehr Raum als der anderen. Gefühle speisen die nächste Spielrunde, heizen die Bedeutung der Entscheidung an. Dabei verliert nach und nach jedes Spiel die Wahrheit, ein scharfer Geist selbst genießt das Spiel mit dem Leben und der eigenen Existenz, misst seine eigenen Möglichkeiten gegen die eines größeren Ganzen. Doch am Ende bleibt nicht viel.
Jeder Wurf, in der Vergangenheit voller Emotion aufgenommen, wirkt nun wie ein billiger Zaubertrick, ein fades Duell mit dem Zufall, der aber gegen jeden Täuschungsversuch und Taschenspielertrick seines Gegenübers gefeit ist und voller Absicht in Sicherheit wiegt. Erst wenn die Würfel und Karten in eine bestimmte Richtung führen, gibt sich der Zufall zu erkennen, bricht lachend die zurückliegenden Brücken ab und lässt die einzige Entscheidung bald schon wie ein unausweichliches Schicksal erscheinen. Selbst der stärkste Geist zerbricht irgendwann an dem Gefühl, eine Wahl ausgelassen zu haben, einem anderen Leben gefolgt zu sein, dass nicht wirklich beabsichtigt gewesen ist.
Leben an sich ist eben nicht mehr als nur ein Wurf, dessen erste Treffer genauso Zufall sind wie die Siege und Verluste und allgemein Ereignisse, die darauf folgen...
Donnerstag, 17. August 2017
Float on affection
Bewinged with passion
Lying below the alighted sky, stars shimmering above to guide the way along. Soft swings the gras aligned with the echoing sound of the dripping waters and the sweet odour of the forest. Touches slightly the toes and temples pressed to the ground. Eyelids shutter, pupils flicker and deepen into seas full of darkness as hands rub gently, gently down to the bone and nerves that push friction through the veins. Blue light covers the half-asleep bodies as delicate fingers open slowly cover for cover, while eyes and mind inhale the new impressions. Like serene ghosts and schemes coming from the waters, moves the nymphlike silhouette of her, glides softly nearer to his bare neck. Her lips illuminate a foreign door, locked and secured before uninvited guests, as he feels her tongue unlocking the blockage. As gentle as raindrops, he smells her perfume, her bodily essence flowing into his nose, thereby leaving an imprint forever. Her gaze is emptied but even more endlessly widened as she leaves her mouth for a second resting upon his cheek. He turns deeper, moaning the fate of affection that is spreading inside his body, as his lips explore her bare and innocent silhouette that is exposed to him in all details. He feels her breathing, her whole living existence, increased and more powerful than before as he follows her on a journey to new havens and destinations.
Trembling forward to move counterparts and see similarities, they both float on the nature of affection, inherent in every human being, bewinged with the force of passion. Forever embedded into the soul remains this moment, if not disturbed again by unexpected obstacles. Pain and sorrows leave for a time, become transported away and transformed into a situation with utmost beauty and most peaceful silence, with most strength and compassion and understanding, a situation expressing deepest emotion and unity of a living existance.
Lying below the alighted sky, stars shimmering above to guide the way along. Soft swings the gras aligned with the echoing sound of the dripping waters and the sweet odour of the forest. Touches slightly the toes and temples pressed to the ground. Eyelids shutter, pupils flicker and deepen into seas full of darkness as hands rub gently, gently down to the bone and nerves that push friction through the veins. Blue light covers the half-asleep bodies as delicate fingers open slowly cover for cover, while eyes and mind inhale the new impressions. Like serene ghosts and schemes coming from the waters, moves the nymphlike silhouette of her, glides softly nearer to his bare neck. Her lips illuminate a foreign door, locked and secured before uninvited guests, as he feels her tongue unlocking the blockage. As gentle as raindrops, he smells her perfume, her bodily essence flowing into his nose, thereby leaving an imprint forever. Her gaze is emptied but even more endlessly widened as she leaves her mouth for a second resting upon his cheek. He turns deeper, moaning the fate of affection that is spreading inside his body, as his lips explore her bare and innocent silhouette that is exposed to him in all details. He feels her breathing, her whole living existence, increased and more powerful than before as he follows her on a journey to new havens and destinations.
Trembling forward to move counterparts and see similarities, they both float on the nature of affection, inherent in every human being, bewinged with the force of passion. Forever embedded into the soul remains this moment, if not disturbed again by unexpected obstacles. Pain and sorrows leave for a time, become transported away and transformed into a situation with utmost beauty and most peaceful silence, with most strength and compassion and understanding, a situation expressing deepest emotion and unity of a living existance.
Dienstag, 8. August 2017
Zufriedenheit
Erfüllung finden
Manchmal fliegt die Zeit davon, gehen Beziehungen auseinander, doch nur so verändert sich die Einsicht auf das Leben. Kleine Schritte können ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, können Wärme durch den Körper senden. Es fehlt nur ein winziger Augenblick, warum stellt sich nur die Welt auf den Kopf? Warum scheint das Wasser aufwärts zu fließen und den Verstand zu fluten mit Bildern und Erinnerungen, die den Schmerz nur wieder entfachen? Pein lodert durch die Adern, erinnert gleichzeitig daran, dass noch Lebenskraft in der Seele schlummert.
Fragen bestürmen die ermattete Gestalt, hinterlassen tiefe Furchen in Gesicht und Körper, zehren die Substanz auf. Doch da ist eine Stimme, eine Hand, die zärtlich an den dunkelsten Ecken entlang streicht und dabei ein anderes Gefühl entstehen lässt. So fragil wie Glas ist das Glück, doch behaucht von der Kraft eines neuen Ziels, eines neuen Hafens, kann neue Kraft geschöpft werden.
Wohin wird die nächste Suche treiben? Welche Gestalten werden die brennende Furcht vor Veränderung auslöschen und mit gleißender Leidenschaft für den Fluss der Zeit erfüllen?
Zufriedenheit kann mit jeder neuen Erfahrung neue Triebe erblühen lassen. Traurigkeit spült vergebene Chancen reinigend aus dem Körper, bis eine Flut aus Tränen die Einsamkeit fordert. Ist da jemand, der die dichte Wand durchbrechen kann? Die Wand aus alten Wunden und Unzufriedenheit mit den aktuellen Veränderungen? Vielleicht.
Hoffnung wächst aus dem Glauben an die Unterstützung, die jemand oer etwas vielleicht bereit ist zu geben. Schwach und zart wie Glas kann sie manchmal aussichtslos erscheinen, doch nur durch Rückschläge kann Erfüllung gefunden werden. Nur Rückschläge zeigen, dass das Leben noch vor einem liegt, jeder Schmerz, jede Scherbe, die sich in alte Wunden bohrt, wird vielleicht zu einem Ansatzpunkt, zu einem Neustart für die Reise.
Eine Reise, die alles von einem abverlangt, aber auch so viel zu geben vermag, eine Reise namens Leben.
Manchmal fliegt die Zeit davon, gehen Beziehungen auseinander, doch nur so verändert sich die Einsicht auf das Leben. Kleine Schritte können ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, können Wärme durch den Körper senden. Es fehlt nur ein winziger Augenblick, warum stellt sich nur die Welt auf den Kopf? Warum scheint das Wasser aufwärts zu fließen und den Verstand zu fluten mit Bildern und Erinnerungen, die den Schmerz nur wieder entfachen? Pein lodert durch die Adern, erinnert gleichzeitig daran, dass noch Lebenskraft in der Seele schlummert.
Fragen bestürmen die ermattete Gestalt, hinterlassen tiefe Furchen in Gesicht und Körper, zehren die Substanz auf. Doch da ist eine Stimme, eine Hand, die zärtlich an den dunkelsten Ecken entlang streicht und dabei ein anderes Gefühl entstehen lässt. So fragil wie Glas ist das Glück, doch behaucht von der Kraft eines neuen Ziels, eines neuen Hafens, kann neue Kraft geschöpft werden.
Wohin wird die nächste Suche treiben? Welche Gestalten werden die brennende Furcht vor Veränderung auslöschen und mit gleißender Leidenschaft für den Fluss der Zeit erfüllen?
Zufriedenheit kann mit jeder neuen Erfahrung neue Triebe erblühen lassen. Traurigkeit spült vergebene Chancen reinigend aus dem Körper, bis eine Flut aus Tränen die Einsamkeit fordert. Ist da jemand, der die dichte Wand durchbrechen kann? Die Wand aus alten Wunden und Unzufriedenheit mit den aktuellen Veränderungen? Vielleicht.
Hoffnung wächst aus dem Glauben an die Unterstützung, die jemand oer etwas vielleicht bereit ist zu geben. Schwach und zart wie Glas kann sie manchmal aussichtslos erscheinen, doch nur durch Rückschläge kann Erfüllung gefunden werden. Nur Rückschläge zeigen, dass das Leben noch vor einem liegt, jeder Schmerz, jede Scherbe, die sich in alte Wunden bohrt, wird vielleicht zu einem Ansatzpunkt, zu einem Neustart für die Reise.
Eine Reise, die alles von einem abverlangt, aber auch so viel zu geben vermag, eine Reise namens Leben.
Mittwoch, 2. August 2017
Ausblick
Bis in die Ferne
Im strahlenden Licht des Tages fällt die Besinnung schwer, jeder Reiz durchdringt Gedanken und Körper im selben Maße, prägt sich tief ein. Hinterlässt eine Schneise festgefahrener Bilder, jedes passend eingefügt in den Mechanismus, dem der verborgene Sinn folgt. Alles wird sogleich einer Kategorie zugeordnet und mit einem passenden Nachweis versehen.
Erst im blauen Zwielicht des Abends weitet sich der Verstand, öffnet die versperrten Blockaden in Körper und Gedanken, schafft etwas, was sich Geist nennt. Ununterbrochen prasseln Bilder auf den Kopf ein, ungeordnet und ungefiltert. Verleihen dem Geist Kraft und Seele, damit dieser auf seinen Schwingen die fremden Lande durchstreifen kann, die auch als Traum bekannt sind.
Die Flügel heben den Geist empor, bis dieser schließlich einen endlos weiten Ausblick erhält, der bis in die Ferne zu reichen scheint. Ein Ausblick, der von tiefer Ruhe und Gewissheit kündet, noch allerdings unerreichbar ist. Verhindert durch die plagenden Barrieren, die sich der Verstand anlegt, um Kategorien bilden zu können und dadurch etwas zu haben, auf das er sich richten kann.
Erst wenn die gewichtigen Verkettungen des Verstandes sich lösen, kann der Geist, befreit von den Bürden seiner Existenz, dorthin getragen werden. Bis dahin jedoch wird er verbleiben in demselben Ablauf, derselben Maschinerie, die das System ihm vorgibt, zu gefesselt von den leeren Versprechungen in den Bildern.
Im strahlenden Licht des Tages fällt die Besinnung schwer, jeder Reiz durchdringt Gedanken und Körper im selben Maße, prägt sich tief ein. Hinterlässt eine Schneise festgefahrener Bilder, jedes passend eingefügt in den Mechanismus, dem der verborgene Sinn folgt. Alles wird sogleich einer Kategorie zugeordnet und mit einem passenden Nachweis versehen.
Erst im blauen Zwielicht des Abends weitet sich der Verstand, öffnet die versperrten Blockaden in Körper und Gedanken, schafft etwas, was sich Geist nennt. Ununterbrochen prasseln Bilder auf den Kopf ein, ungeordnet und ungefiltert. Verleihen dem Geist Kraft und Seele, damit dieser auf seinen Schwingen die fremden Lande durchstreifen kann, die auch als Traum bekannt sind.
Die Flügel heben den Geist empor, bis dieser schließlich einen endlos weiten Ausblick erhält, der bis in die Ferne zu reichen scheint. Ein Ausblick, der von tiefer Ruhe und Gewissheit kündet, noch allerdings unerreichbar ist. Verhindert durch die plagenden Barrieren, die sich der Verstand anlegt, um Kategorien bilden zu können und dadurch etwas zu haben, auf das er sich richten kann.
Erst wenn die gewichtigen Verkettungen des Verstandes sich lösen, kann der Geist, befreit von den Bürden seiner Existenz, dorthin getragen werden. Bis dahin jedoch wird er verbleiben in demselben Ablauf, derselben Maschinerie, die das System ihm vorgibt, zu gefesselt von den leeren Versprechungen in den Bildern.
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